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Ihre Möglichkeiten, eine Pflegewohnung zu erhalten

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Eine Pflegewohnung ist ein Angebot für Bürger, die rund um die Uhr Pflege und Betreuung brauchen. Das ist eine eigene Wohnung mit eigenem Eingang, die mit eigenen Möbeln, Bildern usw. eingerichtet ist. Pflegewohnungen liegen in Pflegeheimen oder -zentren. Das Personal hilft den Bewohnern im Alltag mit praktischen Dingen und persönlicher Pflege. Eine Pflegewohnung hat den Eingang zur Haupttür ohne Treppen, keine Türschwellen, breite Türen und große Badezimmer. Die Sturzgefahr ist verringert und man kann mit dem Rollator oder Rollstuhl überall hinkommen. Es gibt Platz für eine Krankenhausbett, Toilettenstuhl, Badestuhl usw. In der Wohnung kann es auch eine Küche geben. Pflegewohnung gibt es für eine oder zwei Personen. Ehepaare, registrierte Paare oder Zusammenlebende können weiterhin gemeinsam leben, auch wenn nur einer von ihnen Pflege und Betreuung benötigt.

Die Gemeinde ist für Pflegewohnungen zuständig. Wenn Sie eine Pflegewohnung möchten, wenden Sie sich an den Visitator und die Gemeinde, die Sie für eine Pflegewohnung zulassen muss. Nach der Zulassung kann es eine Wartezeit geben. Wenn Ihnen eine Wohnung angeboten wurde und Sie einverstanden sind, wird der Mietvertrag unterschrieben und Sie müssen die Einlage und die Miete zahlen. Sie können Zuschuss zur Einlage und normales Wohngeld beantragen.

Bevor ein Bürger für eine Pflegewohnung zugelassen wird, prüft die Gemeinde, ob es praktisch möglich und wirtschaftlich vertretbar ist, Ihre jetzige Wohnung umzubauen, so dass Ihr jetziger und künftiger Bedarf dort gedeckt wird. Das wird in den Gemeinden unterschiedlich gehandhabt. Bedenken Sie auch, dass Ihre Angehörigen keinen Anspruch auf Pflegezeit haben, wenn Sie eine Pflegewohnung erhalten.

Wenn Sie überlegen, ob eine Pflegewohnung etwas für sie ist, bedenken Sie die Vor- und Nachteile eines Umzugs. Fragen Sie sich, wo Sie auf längere Sicht die beste Lebensqualität haben werden. Ist es realistisch, in der jetzigen Wohnung zu bleiben? Fühlen Sie sich im Alltag einer Pflegewohnung geborgener? Was meinen Ihr Partner und Ihre anderen Angehörigen? Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt, Pflegekraft oder Sozialberater darüber, was deren Meinung nach die beste Lösung für Sie wäre.

Wenn Sie sich entschieden haben, sollten Sie auch mögliche Pflegewohnungen besichtigen. Das vermittelt einen realistischen Eindruck von den Möglichkeiten und Grenzen dieser Wohnform. Wenden Sie sich an die Einrichtung und bitten um die Besichtigung.

In manchen Gemeinden gibt es Einrichtungen, die auf Palliativpflege spezialisiert sind. Hier wird Bürgern mit lebensbedrohenden Krankheiten eine lindernde Behandlung und Betreuung für kürzere Zeit angeboten. Oft sind die Plätze in einem Pflegezentrum oder einer Entlastungseinheit, die sich an die Bürger der Gemeinde wenden.